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FAQ Beispiele Teil 2

 

Das FAQ System berechnet Ihnen automatisch diverse Formeln und Scores  - eine deutliche Arbeitserleichterung und Qualitätsverbesserung.

Funktionen sind ein elementarer Bestandteil des FAQ Systems. Unter Funktionen verstehen wir Berechnungsfunktionen oder Funktionen zum Zusammensetzen von Texten. Funktionen sind nützlich bei der Berechnung von Scores oder für die Bildung von Klassen.


Nehmen wir als erstes Beispiel den BMI:
Dieser setzt sich zusammen aus: Körpergröße und Körpergewicht.

Hauptfrage

Antwort Option (x=Standard)

BMI

Körperlänge in cm


Körpergewicht in kg


Zu den Antwort0ptionen werden Daten gefordert und eingegeben. Sind beide Zahlen vorhanden, so berechnet MediDusa aus 165 cm und 88 kg einen BMI von 32,3.


Als zweites Beispiel zeigen wir die Benutzung der IPI Funktion. Der IPI (International Prognostic Index) dient als Score z.B. zur Einteilung der NHL Patienten in unterschiedliche Prognoseklassen.

Hauptfrage Antwort Optionen (x=Standard)
IPI
Alter

LDH

Gesundheitszustand (Karnofsky)

Stadium


Diese vier Parameter sind nötig, um den IPI zu bestimmen. Ein erfahrener Hämatologe wird diese Funktion sicherlich nicht brauchen, da er alle Parameter im Kopf parat hat. Was aber ist mit Anfängern, Schwestern oder fachfremden Personen?
Die Parameter dieser Funktion sind:

Alter > 60 = 1
LDH < 100 = 1
Karnofsky < 80 = 1
Stadium >= 2 = 1

Der IPI wird aus der Summe der erfüllten Merkmale gebildet. MediDusa übernimmt diese Aufgabe automatisch und liefert den richtigen Score.

Es gibt eine Vielzahl weiterer Funktionen wie beispielsweise der WFH Score, der Barthel Index oder der NIH Stroke Scale, die wichtige Klassifikationshilfsmittel darstellen, bei denen aber viele die genauen Spezifikationen nicht im Kopf haben.

Bis jetzt ist nur eine kleine Auswahl an Funktionen in MediDusa hinterlegt. Wenn Sie weitere wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Wir programmieren die von Ihnen gewünschten Funktionen innerhalb von wenigen Tagen und stellen sie Ihnen dann kostenfrei zur Verfügung.

Ein Beispiel zur vereinheitlichten Notation von Gendaten. Hier wird das Funktionsmodul genutzt, um die Daten wie gewünscht aufzunehmen und zu verarbeiten.

Es gibt die Möglichkeit, Mutationen in folgendem Schema zu notieren:
t(9;22)(q34;q11)

Dies beschreibt das Philadelphia-(Ph)-Chromosom, auf molekularer Ebene liegt hier eine BCR-ABL-Translokation vor, welches unter anderem bei der Chronischen Myeloischen Leukämie auftritt.

Desweiteren gibt es Inversionen, Deletionen und Punktmutationen, die in derselben Notation erfasst werden:

 

Hauptfrage
Antwort Optionen (x=Standard)
Translokation beschreiben
Chromosom Translokation 1 (1-23,X,Y)

Chromosom Translokation 2 (1-23,X,Y)

Arm 1 (p,q)

Arm 2 (p,q)

Bande 1 (1-99)

Bande 2 (1-99)

MediDusa fordert zu allen sechs Punkten die Daten und übersetzt diese wie oben gezeigt.
Dabei validiert MediDusa gleichzeitig die Eingaben, so dass nur Notationen im angegebenen Wertebereich möglich sind.

Denkbar sind natürlich auch alle weiteren anerkannten Notationen.
Durch das Hinterlegen von Standardwerten zu jeder einzelnen Option sind diagnosespezifische Vorgaben zu Mutationen möglich. Dadurch besteht die Möglichkeit, Standardtestergebnisse vorzudefinieren und diese dann bei Bedarf zu aktivieren.

Durch die FAQ Technik, die es ermöglicht, diverse Fragen aufzunehmen, sind auch zusätzliche Kombinationen aus qualitativen und quantitativen Testergebnissen möglich.